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Reisetipp: KORČULA

  • 20. März
  • 2 Min. Lesezeit

WEINBERGE, STEINDÖRFER UND DALMATINISCHE GELASSENHEIT

Pinienwälder, Kalkstein-Häuser und glasklare Adria-Buchten: Die kroatische Insel Korčula vereint venezianisches Erbe mit dalmatinischer Lebensart – charmant, entspannt und angenehm unaufgeregt.



Korčula ist Dalmatien in seiner ursprünglichsten Form: ruhiger als Dubrovnik, weniger mondän als Hvar – und gerade deshalb so reizvoll. Der Name bezeichnet sowohl die Insel als auch die Stadt an der Ostküste, deren Wehrmauern auf einer schmalen Landzunge ins Meer ragen.


Stadttor von Korčula, Eingang zur mittelalterlichen Altstadt
Stadttor von Korčula, Eingang zur mittelalterlichen Altstadt

Venezianische Einflüsse prägen das Bild bis heute, von steinernen Fassaden bis zu engen Gassen. Der Fischgrat-Grundriss sorgt für Luftzirkulation und ist ein frühes Beispiel gelungener Stadtplanung. Der Legende nach wurde Marco Polo hier geboren. Abseits der Altstadt zeigt sich Korčula vielfältig: im Osten sonnige Weinberge und blaue Buchten, im Inselinneren grüne Täler, Olivenhaine und alte Steinhäuser, im Westen eine raue Küste. Korčula ist keine Insel der großen Inszenierung, sondern erschließt sich leise – Schritt für Schritt, Bucht für Bucht, Glas für Glas.


  • Essen & Restaurants: Typisch dalmatinisch: Gregada (Fischeintopf), schwarzer Risotto, Oktopus oder Lamm aus der Peka (gusseiserne Glocke), dazu Mangold mit Kartoffeln. Viele Gasthäuser (Konobas) liegen im Inselinneren – rustikal, familiär und authentisch. Tipp: Konoba Mate oder Konoba Maha

  • Wein & Winzer: Korčula gehört zu den spannendsten Weinregionen Kroatiens und ist vor allem für Weißweine bekannt. In Lumbarda wächst der seltene Grk, im Inselinneren Pošip und Rukatac. Verkostungen finden oft direkt bei kleinen Winzern statt. Tipp: Lovrić Winery oder Nerica Winery

  • Buchten & Strände: Von versteckten Kiesbuchten bis zu seltenen Sandstränden bietet die Insel viel Abwechslung. Die Südküste ist wilder, die Ostseite rund um Lumbarda sanfter und ideal zum Baden. Oft gibt es kleine Bars direkt am Wasser. Tipp: Pupnatska Luka oder Vela Pržina

Sehenswerte Orte

Korčula-Stadt. Die von Mauern umgebene Altstadt ist das kulturelle Zentrum der Insel und wird mit ihren engen Gassen oft als „Klein-Dubrovnik“ bezeichnet. Historische Plätze und steinerne Gebäude erzählen von der venezianischen Vergangenheit – und der langen Tradition der Seefahrt.

Marco-Polo-Haus.In einem unscheinbaren Steinhaus in der Altstadt soll der berühmte Entdecker geboren worden sein – historisch nicht gesichert, aber die Einheimischen glauben fest daran. Eine kleine Ausstellung gibt Einblick in seine Reisen entlang der alten Handelsrouten.

Lumbarda. Das Dorf am östlichen Ende der Insel ist für seine Weinberge und den seltenen, auf Korčula autochthonen Weißwein Grk bekannt. Zudem gibt es hier Sandstrände – eine echte Seltenheit in Dalmatien und ideal für entspannte Badetage.



Korčula-Stadt mit ihren historischen Stadtmauern und Türmen
Korčula-Stadt mit ihren historischen Stadtmauern und Türmen

Vela Luka. Im Westen der Insel geht es ruhiger zu. Der Ort ist weniger touristisch geprägt und vermittelt ein authentisches Inselgefühl. Oberhalb liegt Vela Spila, eine bedeutende prähistorische Höhlenfundstätte mit schöner Aussicht über die Bucht.


Pupnatska Luka: türkisblaues Wasser in einer der schönsten Buchten Korčulas
Pupnatska Luka: türkisblaues Wasser in einer der schönsten Buchten Korčulas

Badija. Die größte der 19 Inseln des Archipels Škoji liegt vor Korčula-Stadt und ist in rund 15 Minuten per Taxi-Boot erreichbar. Ein Franziskanerkloster, schattige Pinienwälder mit Rehen und Hirschen sowie ruhige Badeplätze machen die Insel zu einem entspannten Ausflugsziel.






Zur Verfügung gestellt von: Reisebloggerin: Bettina Alber




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