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Reisetipp: AMALFIKÜSTE

  • 21. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

ZITRONEN, SERPENTINEN UND DOLCE VITA

Zwischen steilen Klippen und kristallklarem Wasser verbindet die Amalfiküste italienische Eleganz mit mediterraner Leichtigkeit – dramatisch, romantisch, wunderschön und nichts für Ungeduldige.



Die Amalfiküste ist eine der spektakulärsten Küsten Europas und wahrscheinlich auch eine der chaotischsten. Zwischen steilen Felsen, pastellfarbenen Häusern und engen Serpentinen kleben Orte wie Positano, Amalfi oder Ravello am Hang. Dazwischen: Zitronenhaine, kleine Badebuchten, Vespas, Kirchenglocken und dieses süditalienische Lebensgefühl irgendwo zwischen Dolce Vita-Klischee und Reizüberflutung.



Fiordo di Furore, eine der schönsten Badebuchten der Amalfiküste
Fiordo di Furore, eine der schönsten Badebuchten der Amalfiküste

Die Costiera Amalfitana gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe und war schon lange vor Instagram Sehnsuchtsort für Künstler, Schriftsteller und Filmstars. Trotz Luxus-Hotels und Designer-Boutiquen findet man noch authentische Ecken, wo Fischernetze in der Sonne trocknen und alte Männer vor einer Bar Karten spielen. Die Amalfiküste ist dramatisch, laut, kurvig und oft überfüllt – und genau deshalb so faszinierend.


  • Essen & Restaurants: Die Küche Kampaniens lebt von einfachen Zutaten: frischer Fisch, sonnengereifte Tomaten und Büffelmozzarella. Typisch: Pasta al limone, Scialatielli ai frutti di mare, Spaghetti alla Nerano oder Alici di Cetara. Dazu ein Glas Falanghina. Tipp: Da Vincenzo, Positano oder Da Armandino, Praiano

  • Zitronen & Süßes: Die berühmten Amalfi-Zitronen sind besonders groß und süß und wachsen auf steilen Terrassen über dem Meer. Daraus entstehen Sorbets, Kuchen sowie die typische Delizia al Limone (ein luftiges Zitronendessert) und natürlich Limoncello. Tipp: Pasticceria Sal De Riso oder Antichi Sapori d’Amalfi

  • Strände & Buchten: Große Sandstrände sucht man vergeblich, dafür gibt es kleine Kiesbuchten, Badeplattformen und Wasser in allen Blau-Tönen. Viele Strände erreicht man nur über Treppen oder per Boot, was auch ihren besonderen Charme ausmacht. Tipp: Fiordo di Furore oder Marina di Praia

Sehenswerte Orte

Positano. Der berühmteste Ort der Küste wirkt wie eine Postkarte im Hochformat. Pastellfarbene Häuser ziehen sich steil den Hang hinauf, dazwischen Boutiquen, luxuriöse Hotels und unzählige Treppen mit Blick aufs Meer. Am schönsten früh morgens oder abends, ohne die vielen Tagesgäste.

Amalfi. Die ehemalige Seerepublik war im Mittelalter eine bedeutende Handelsmacht. Heute ist der Dom Sant’Andrea mit seiner Treppe und dem arabisch-normannischen Kreuzgang das Wahrzeichen. Sehenswert ist auch das historische Papiermuseum.

Ravello. Hoch über der Küste ist Ravello ruhiger und eleganter als die Orte direkt am Meer. Die Gärten der Villa Rufolo und Villa Cimbrone bieten spektakuläre Ausblicke – perfekt für Romantiker und Fotografen. Hier fand Richard Wagner die Inspiration für den Zaubergarten in Parsifal.



Positano im Abendlicht: Der Küstenort zählt heute zu den meistfotografierten Orten Italiens
Positano im Abendlicht: Der Küstenort zählt heute zu den meistfotografierten Orten Italiens

Sentiero degli Dei. Der „Pfad der Götter“ führt auf rund 8 Kilometern zwischen Agerola und Nocelle über die Berge und zählt zu den schönsten Wanderwegen Italiens. Der Blick auf Capri, Positano und das Meer ist fantastisch. Feste Schuhe und Schwindelfreiheit sind allerdings Pflicht.


Blick von Ravello über die dramatische Steilküste der Costiera Amalfitana
Blick von Ravello über die dramatische Steilküste der Costiera Amalfitana

Cetara. Das kleine Fischerdorf ist weniger glamourös, dafür besonders authentisch. Berühmt ist Cetara für Sardellen, Thunfisch und die traditionelle Fischsauce Colatura di Alici – und als Paradies für Feinschmecker. Restaurant-Tipps: Al Convento und La Dispensa di Armatore.






Zur Verfügung gestellt von: Reisebloggerin: Bettina Alber




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